Wenn es dir unangenehm ist, deine Babywunschliste zu verschicken
Deine Babywunschliste zu teilen kann etwas Überwindung kosten. Ich erzähle dir, wie du sie verschicken kannst, ohne dass es wie eine Pflicht wirkt, und gebe dir zwei Nachrichten, die du direkt übernehmen kannst.
Babywunschliste

Du hast die Babywunschliste als Entwurf auf dem Handy und schickst sie nicht. Du hast sie geöffnet, dir vorgestellt, wie deine Schwägerin sie liest, und sie wieder geschlossen.
Wenn dir das passiert, sage ich dir etwas, das ich gern früher gehört hätte: das geht vielen Leuten so. Du bist damit nicht allein. In vielen Familien fühlt es sich unangenehm an, um etwas zu bitten – selbst wenn es einen guten Grund dafür gibt.
Es wird viel leichter, wenn du die Liste nicht als Bitte um Geschenke siehst, sondern als Hilfe für deine Familie: niemand möchte euch etwas kaufen, das ihr schon habt oder das ihr nicht brauchen werdet.
Und du sparst ihnen auch Zeit. Heute haben die meisten es eilig, und nicht jede*r hat Lust, einen Nachmittag lang durch Geschäfte zu laufen und zu raten. Mit einer Wunschliste gibst du niemandem eine Aufgabe – du machst die Auswahl leichter. So kann jeder etwas Nützliches auswählen, ohne lange nach dem perfekten Geschenk suchen zu müssen.
So teilst du deine Babywunschliste, ohne dass es wie eine Forderung wirkt
Am besten hat es für mich funktioniert, eine kurze Nachricht in meinem eigenen Ton zu schreiben und sie abzuschicken, bevor ich zu lange darüber nachdenke. Es geht darum, den Druck herauszunehmen, damit niemand das Gefühl hat, ich würde vorschreiben, was er mir schenken soll.
Bevor du sie verschickst
- Fang bei denen an, die dich schon gefragt haben, was ihr braucht.
- Schick den Link mit einem kurzen Satz, damit er nicht ohne Kontext ankommt.
- Nimm Geschenke in unterschiedlichen Preisklassen auf, damit jede Person frei wählen kann.
Für die Familie: „Wir haben eine Liste mit Dingen vorbereitet, die wir in den ersten Monaten gut gebrauchen können. Wenn ihr dem Baby eine kleine Aufmerksamkeit schenken wollt, könnt ihr sie als Orientierung nutzen: [Link]. Und wenn ihr lieber etwas anderes wählt, freuen wir uns auch darüber.“
Für Freunde: „Falls ihr überlegt habt, dem Baby etwas zu schenken, hier ist unsere Liste mit den Dingen, die wir am meisten brauchen werden: [Link]. Sie ist nur eine Orientierung; über jede kleine Aufmerksamkeit freuen wir uns.“
Wenn du für eure Baby Shower eine Geschenkliste teilst, kannst du in derselben Nachricht auch Datum, Uhrzeit, Ort und weitere praktische Informationen zur Feier ergänzen.
Doppelte Geschenke machen nur Sinn, wenn ihr Zwillinge erwartet. Wenn ihr nur ein Baby erwartet, sind zwei Badewannen schon zu viel.
Wenn du dich trotzdem nicht traust
Ich sage dir ehrlich: Auch wenn du die Liste schickst, kann es sein, dass jemand etwas schenkt, das nicht auf der Liste steht, oder dass jemand nichts schenkt. Das liegt nicht daran, dass die Nachricht schlecht war, sondern daran, dass jede Person für sich entscheidet.
Die Liste garantiert dir kein bestimmtes Ergebnis, aber sie überlässt viel weniger dem Zufall. Es ist der Unterschied, ob deine Tante ohne zu wissen, was sie kaufen soll, ins Geschäft geht, oder ob sie mit etwas ankommt, das ihr wirklich gebrauchen werdet. Das ist schon eine Menge.
Was du dir merken solltest
- Die Liste muss nicht perfekt, sondern nur übersichtlich sein.
- Eine Babywunschliste zu verschicken ist keine Bitte um Geschenke: Sie hilft vielmehr dabei, Geschenke zu vermeiden, die am Ende ungenutzt in einer Schublade landen.
- Wenn jemand etwas anderes schenkt, zählt die Geste, nicht der Volltreffer.
Und wenn dich schon das Erstellen der Liste bremst, hilft dir dieser Leitfaden für eine sinnvolle Liste dabei, in einer Stunde alles zusammenzustellen. Danach musst du sie nur noch mit einer Nachricht teilen, die zu dir passt.

Geschrieben von
SmileBaby RedaktionsteamExperten für Mutterschaft, Baby und Familienorganisation
Ratgeber, Ideen und Ressourcen zur Vorbereitung auf die Ankunft des Babys.
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